Gesangverein Weppersdorf
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Mitglied im Fränkischen Sängerbund FSB

und im Deutschen Chorverband DCV

Vorwort

Es wird in der Chronik - abgesehen von den Chorleitern - weniger über einzelne Personen, die sich um den Verein verdient gemacht habe berichtet, sondern mehr über vermeintliche Kleinigkeiten, die jedoch für die Entwicklung des Vereins mehr oder weniger entscheidend waren.



Bericht über die Gründungsversammlung


Die ersten Jahre


Der Verein in der NS-Zeit


Die Wiederbelebung in der Nachkriegszeit


Die Ära des Gründungschorleiters Hans Hutt geht zu Ende - Chorleitersuche


Aufschwung in den 70er Jahren


Die "Neuzeit" (ab 1990)




Bericht über die Gründungsversammlung am 24. Mai 1924


Auf vielseitigen Wunsch hin berief der Endesunterzeichnete auf den genannten Tag abends 9 Uhr eine Versammlung alle jungblütigen Männer und Burschen von Weppersdorf und Laufer Mühle in die Hack'sche Wirtschaft dahinn. Es waren hierzu am bestimmten Abend 23 Männer und Burschen erschienen und 3 weitere Burschen hatten sich wegen Verhinderung des persönlichen Erscheinens zur Mitgründung angemeldet.

Kurz nach 9 Uhr eröffnete der Einberufer die Versammlung und begrüßte mit herzlicher Freude die so zahlreich Erschienenen. In kurzen Worten legte er den Zweck u. das Ziel eines solchen Vereins dar. Besonders wies er auf den ideelen Wert einer derartigen Vereinigung hin und fasste seine diesbezüglichen Worte zusammen, indem er die 3 Strophen des erhabenen Bundesliedes verlaß.

Hierauf schritt man zur Taufe des Vereins. Von einem Beinamen wurde Abstand genommen und einstimmig der Name "GESANGVEREIN WEPPERSDORF" beschlossen.

Es folgte sofort die Wahl der Vereinsleitung und -verwaltung. Auf Vorschlag des Versammlungsleiters wurde diese wie folgt festgelegt: 1. u. 2. Vorstand und 4 Ausschußmitglieder, dazu der Dirigent.

Bei den Wahlgängen wurden jeweils 22 Stimmen abgegeben, da der Versammlungseinberufer sich der Abstimmung enthielt. Zum Wahlausschuß wurde auf allgemeinen Zuruf außer dem Versammlungsleiter Steger Johann und Kröppelt Georg bestellt.

Bei der Wahl des 1. Vorstandes lauteten 13 Stimmen auf Klumm Baptist d. i. Mehrheit gewählte nahm die Wahl an. Unterschriftliche Zustimmung folgt, wie bei allen Gewählten zum Schlusse des Berichtes. Bei der Wahl d. 2. Vorstandes erhielt Steger Johann 10 Stimmen. Dies war Höchstzahl der vereinigten Personalstimmen. Steger nahm die Wahl an. Aus den folgenden Wahlen gingen nachfolgende Gewählte hervor, die auch annahmen, mit einer Ausnahme. Als 2. Ausschußmitglied u. Kassier lehnte Kupfer Hans ab, da er mit Vereinsarbeiten schon belastet ist.

Es wurden gewählt: Kröppelt Gg.(1. Ausschußmitglied u. Schriftführer), Utz Georg Hs. Nr. 18 (2. Aussch.-mitgl. u. Kassier), Hack Peter (3. Ausschußmitglied u. Zeugwart) u. Hofmann Baptist (4. Ausch.-mitg.).

Der Versammlungsleiter erhielt einstimmig das Amt des Dirigenten übertragen. Ein kräftiges Wohlergehen und Gedeihen des neuen Vereins brachte hierauf der Versammlungsleiter in herzlichen Glückwunschworten zum Ausdruck.

Einstimmig durch Handerheben wurde dann beschlossen,

1.) daß der Verein 1 Goldmark Aufnahmegebühr und 0,30 M Monatsbeitrag erhebt,

2.) daß wenn nötig 1 Versammlung und in den Wintermonaten wöchentlich 1 Probe stattfinden,

3.) daß der Verein auch passive Mitglieder aufnimmt u. diese dieselben Beiträge, wie die aktiven Mitglieder zu leisten haben.

Mit den innigen Wunsch, der neue Verein möge unter der gewählten Führung blühen und gedeihen zum Wohle der Gesamtheit schloß der Versammlungsleiter die Versammlung.


Der Versammlungsleiter:

Hutt.


Lt. Unterschrift erklärt die Vorstandschaft die Annahme der erfolgten Wahl.

Baptist Klumm.

Joh. Steger.

Kröppelt Gg.

Utz Gg. 18.

Hack Peter.

Hofmann Bapt.


Gründungsmitglieder des Vereins (alphabetisch Aufgeführt):

1. Göller Georg, Weppersdorf,

2. Göller Thomas, Weppersdorf,

3. Hack Lorenz, Weppersdorf,

4. Hofmann Bapt., Weppersdorf,

5. Hofmann Georg, Weppersdorf,

7. Hubert Andreas, Weppersdorf,

8. Hubert Thomas, Weppersdorf,

9. Hutt Hans, Weppersdorf,

10. Klumm Baptist, Laufer Mühle,

11. Kröppelt Gg., Weppersdorf,

12. Kupfer Joh., Weppersdorf,

13. Lang Baptist, Weppersdorf,

14. Lang Paul, Weppersdorf,

15. Ludwig Adam, Weppersdorf,

16. Ludwig Georg, Weppersdorf,

17. Ludwig Peter, Weppersdorf,

18. Lorz Lorenz sen., Weppersdorf,

19. Lorz Lorenz jun., Weppersdorf,

20. Schmitt Heinrich, Weppersdorf,

21. Steger Johann, Weppersdorf,

22. Stillrich Paul, Weppersdorf,

23. Utz Fritz, Weppersdorf,

24. Utz Georg, Weppersdorf Hs. Nr. 20

25. Utz Georg, Weppersdorf Hs. Nr. 18

26. Utz Josef, Weppersdorf 18.


Neu aufgenommen wurden am 25.5.24:

1. Hubert Konrad, Weppersdorf,

2. Stillrich Johann, Weppersdorf,

3. Malter Nikolaus, Weppersdorf,

4. Mönius Georg, Adelsdorf 88,

5. Mönius Konrad, Adelsdorf 88,

6. Neubauer Georg, Laufermühle,

7. Wehr Winfried, Laufermühle.


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Die ersten Jahre


Mit Freude nahm die Vorstandschaft in ihrer 1. Sitzung am 25. Mai Kenntnis von der Mitteilung, daß Herr Bürgermeister Utz Peter dem neugegründeten Verein das Protokollbuch übersandte.

Im Namen es Vereins sprach der Vorstand den herzlichsten Dank dafür aus.

Auf Antrag des Dirigenten soll im Protokollbuch über die Stiftung desselben auf die 1. Seite eine kurze Widmung gesetzt werden. Allseits wurde hierbei zugestimmt.


Im August 24 wurde sich dann um die Finanzierung eines Klaviers bemüht. Es wurde ein Sonderbeitrag von 2 Mark pro Mitglied beschlossen.


Die erste Mitgliederversammlung fand dann im November 1924 statt.

Dort wurde beschlossen 2 mal wöchentlich zu Proben (Mittwochs und Samstags um 19:30 Uhr).

Ebenso wurde beschlossen zur Beheizung des Vereinszimmers Kohlen zu kaufen.

Ein weiterer wichtiger Beschluss der Versammlung war Theateraufführungen zu veranstalten und dies noch im Jahr 1924. Wann genau diese stattfand ist nicht ganz klar, jedoch hatte man wohl nicht draufgezahlt, denn alle Theaterspieler erhielten zum Dank 20 Maß Bier aus der Vereinskasse.


Die erste Satzung wurde in einer Außerordentlichen Generalversammlung am 14. Januar 1925 beschlossen.

In dieser Versammlung wurde auf allgemeinen Wunsch auch bereits ein neuer Termin für die nächste Theateraufführung festgelegt und zwar der Samstag vor Fasching.


Die ersten externen Termine waren die Fahnenweihe des Gesangverein Hausen am 10. Mai 25 und die Fahnenweihe des Liederkranz Zentbechhofen am 17. Mai 25. Gesungen hat der Gesangverein nach den Aufzeichnungen aus dem Heimatbuch dort jedoch nicht.

Im Mai 25 gab es dann offensichtlich soviel Vereinsarbeit, dass man einen Vereinsdiener anstellen musste.

Die Aufgaben waren das Einsammeln der Beiträge, Bekanntmachungen des Vereins und sonstige Vereinsgeschäfte.

Der Diener wurde ebenso wie der Dirigent von der Beitragspflicht befreit.


Für die vergangenen Theateraufführungen und die Proben wurden vom Verein 5 M für Strom entrichtet.


Die Mitgliederzahl zur ersten ordentlichen Generalversammlung im Jahr 1925 ist von 26 auf 40 angestiegen.

Der Kassenstand liegt zu diesem Zeitpunkt bei positiven 40 Mark.

Die Versammlung dauerte inkl. Neuwahl nur 30 Minuten.


Im weiteren Verlauf des Jahres ist man dem Fränkischen Sängerbund beigetreten, denn es ist in den Aufzeichnungen von einem Gaubeitrag zu lesen.

Weiter plante man eine Christbaumverlosung sowie Theater- u. Gesangsaufführung am Neujahrstag 1926.

Der Gewinn hieraus, das waren 154 Mark, sollte für den laufenden Kapellenbau und zwar zur Anschaffung einer Orgel oder eines Harmoniums verwendet werden.


Und weil es den Mitgliedern sehr viel Spaß machte, wurde die nächste Theateraufführung bereits für den 31. Januar angesetzt (alle Achtung, gerade mal 4 Wochen zum Proben!)


Der Eifer hatte auch für höhere Strom u. Heizkosten der Wirtschaft gesorgt, der Verein zahlte deshalb im Januar 1926 20 Mark an die Hack’sche Wirtschaft.

Außerdem gab es mal wieder ein Fass Bier für alle, die an der Christbaumverlosung mitgeholfen haben.

Bemerkenswert ist, dass inzwischen ein Monatsbeitrag von 10 Pfennig für aktive und 20 Pfennig für passive Mitglieder beschlossen war, also dass passive Mitglieder den doppelten Beitrag zu entrichten hatten.


Im März 1926 nahm man an der Fahnenweihe in Hemhofen teil. Hier wurde als erstes Lied in der Vereinschronik das Volkslied „Im Mai“ erwähnt.


Die Christbaumverlosung wurde im Januar 1927 wiederholt, auch hier spendete man wieder für den Kapellenbau.

Im Februar gab es erneut einen Theaterabend. Und wen wundert es, für jeden Theaterspieler gab es zum Dank was? Klar Bier.

Für den Mai 1927 wurde ein Ball geplant.


Im Jahr 1927 nahm man dann an der Fahnenweihe unseres späteren Patenvereins dem Gesangverein Adelsdorf teil.

Allerdings wurde für das Jahr 1927 nichts weiter dokumentiert, nur, dass man sich vom Deutschen Sängerbund abmelden werde.


Das Jahr 1929 begann wie die Jahre 1926 u. 1927 mit einer Christbaumverlosung zugunsten des Kapellenbaus.

Außerdem hielt der Verein 2 Bälle ab, beteiligte sich an der Fahnenweihe in Schnaid und beim Gartenfest in Hallerndorf.


Im Jahr 1930 wurde dann das erste Ehrenmitglied ernannt. Es war dies zur seinem 70. Geburtstag Konrad Klumm, der Vater des damaligen 1. Vorstandes Baptist Klumm. Konrad Klumm verstarb dann leider im Mai 1931.


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Der Verein in der NS-Zeit


Die dunkle Zeit der deutschen Geschichte ging auch am Gesangverein nicht spurlos vorüber und begann 1933 mit der sogenannten Gleichschaltung. Es musste ein neuer 1. Vorstand gewählt werden. Dieser hatte nach dem Führerprinzip das Recht die restliche Vorstandschaft zu bestimmen.

Proben durften bis zur Genehmigung durch das Bezirksamt nicht stattfinden. Diese ließ 1/4 Jahr auf sich warten.

Nachdem die Genehmigung Vorlag konnte man sich zunächst wieder um die Vereinsgeschäfte kümmern. Wichtigster Punkt war die Anschaffung eines neuen Klaviers.

Dieses erstand man zum Preis von 350 Mark (in Raten) und die Dreingabe des alten Klaviers.

Eine Spende von 100 Mark hatte der Verein von Herrn Modschiedler aus Buttenheim erhalten.

1934 wurde ein Sonderbeitrag erhoben um die Restschulden für das Klavier begleichen zu können.


1935 musste die Probenarbeit einstweilen eingestellt werden.

Grund war der Zwang sich an den Deutschen Sängerbund anzuschließen, allerdings waren die Beiträge mit fast 23 RM für die Vereinskasse nicht zu schultern. Hauptlehrer und Chormeister Hutt wurde beauftragt ein Gesuch zwecks Ermäßigung zu machen.

Dieses wurde jedoch abgelehnt und so meldete man sich zähneknirschend im Mai beim Sängerbund an. Ende Juni 35 war dieser Akt endlich vollzogen und so konnte man die Gesangsproben wieder aufnehmen.

Um das Geld u. a. für den Gaubeitrag aufzubringen wurde zu einer ungewöhnlichen Maßnahme gegriffen: die Hälfte des Gewinns der Kartenspiele nach den Chorproben sollte in die Vereinskasse fließen.


Das Jahr 1938 war von der Maul- u. Klauenseuche geprägt, Proben, Veranstaltungen u. Zusammenkünfte wie das Wertungssingen in Höchstadt mussten unterbleiben. Erst im Spätherbst konnte wieder mit der Probenarbeit begonnen werden.


In Folge des hohen Bundesbeitrags sowie dem Kauf des Klaviers in 1933 wuchs das Defizit in der Kasse bis 1941 auf fast 50 RM an. Dies führt zu folgendem Eintrag ins Berichtsbuch:


Bericht über die außerordentliche Generalversammlung vom 3.3.1941

„Auf satzungsgemäßer Ladung waren zu der auf heute anberaumten außerordentl. Generalversammlung zwecks Auflösung des Vereins 9 Mitglieder erschienen, wovon zwei als Urlauber aus der Front anwesend waren. Der Vereinsführer eröffnete die Generalversammlung und gab das Schreiben des Sängerkreisführers bekannt. Mehrere Mitglieder legten ihre Ansicht dar, die meistens die Zuverlässigkeit des Vereins hervorhoben, die ein Wirken des Vereins nicht unmöglich ist. Die wenigen Mitglieder, die wohl noch übrig blieben, wenn weitere Einberufungen stattfinden, können den Verein finanziell nicht halten. Nach längerer Aussprache beschlossen die Anwesenden einstimmig, die Auflösung des Vereins. Die Mitglieder beantragten die Regulierung der Vereinsangelegenheiten zur Deckung der Restschulden. Die Ansicht der Kreisführung soll gehört werden.“


Das war auch der letzte Eintrag ins Berichtsbuch von dieser Zeit.


Dem Heimatbuch war zu entnehmen, dass die Führung des Fränkischen Sängerbundes nicht auf die satzungsgemäße Auflösung des Vereins drängte, die Mitglieder entschieden sich dazu den Verein Ruhen zu lassen.


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Die Wiederbelebung in der Nachkriegszeit


10 Jahre später, im Sommer 1951 berief Johann Kupfer, der alte Vorstand eine Vereinsversammlung ein, mit dem Ziel den Verein wieder zu beleben. Es wurde eine neue Vorstandschaft gewählt, der Vereinsbeitrag wurde auf 1 DM festgesetzt. Aus der Gründungszeit gab es noch Vereinsabzeichen, die an die neuen Mitglieder zu 50 Pfennig als Aufnahmegebühr verkauft werden sollten. Es gab sogar eine Spende von 5 DM in die Vereinskasse.

Gesanglich wollte man sich an den Sängerfesten in Neuhaus, Hemhofen und Hallerndorf beteiligen sowie beim 50jährigen Gründungsfest der Freiwilligen Feuerwehr Weppersdorf mitwirken. Die Chorstärke betrug damals 12 Sänger.


Die Arbeit wurde aufgenommen, und 1952 beteiligte sich der Verein über den Sommer an den Stiftungsfesten in Lonnerstadt mit Gruppensingen, in Schlammersdorf-Trailsdorf, Poppendorf und Zentbechhofen.

Am 15. August des Jahres 1952 veranstaltete der Verein ein Sängertreffen mit den Gesangvereinen Adelsdorf und Poppendorf auf dem Weppersdorfer Waldkeller. Liedvorträge nach Belieben und Stimmung erfreuten alle Gäste. In dem Bewusstsein, einen gemütlichen Nachmittag unter Gleichgesinnten verbracht zu haben, schloss Chorleiter Hutt bei beginnender Dämmerung die stimmungsvolle Unterhaltung.

Im Herbst wurde die Idee geboren 1954 zum 30jährigen Bestehen des Vereins selbst eine Gründungsfeier mit Fahnenweihe abzuhalten. Allerdings war man sich darüber im Klaren, das das nur Sinn macht, wenn man Mitglied des Fränkischen Sängerbundes sei, aufgrund der Erfahrungen aus den 30er Jahren wurde hierüber lebhaft diskutiert. Letztlich trat man dem Fränkischen Sängerbund wieder bei.


Die folgende Zeit, besonders der Sommer 1953 war vom Besuch und dem Mitwirken bei zahlreichen Sängerfesten in der näheren Umgebung geprägt. Bei einigen war der direkte Heimweg jedoch schwierig, denn auf dem Weg lagen z. B. der Stieberlimbacher Keller oder der Garten der Brauerei Rittmayer in Willersdorf.

So ging es allerdings nicht nur den hiesigen Sängern, nein auch den Adelsdorfer ist es wohl so ergangen. Es müssen wohl zwei schöne gesellige gemeinsame Abende gewesen sein.


Am 19. Juli 53 dann war das Sängerfest in Adelsdorf an der Reihe. Der hiesige Chor sang damals das Volkslied „Am Brunnen vor dem Tore“. Da der Bericht regelrecht von dieser Feier schwärmt muss sie wohl sehr beeindruckend gewesen sein.


Der Rest des Jahres stand voll im Zeichen der Vorbereitung des 30jährigen Sängerfestes.

Besonders zu erwähnen ist hier die Gewinnung des Musik- und Gesangverein Adelsdorf als Patenverein.

Die Patengewinnung verlief nicht einfach mal Fragen und man bekommt eine Zusage, nein, der Adelsdorfer Verein wollte, dass das Anliegen an einem gemeinsamen Abend dem gesamten Verein vorgetragen wird.

Gesagt, getan, der Handschlag der beiden Vorstände und das herrliche Lied „Brüder, reicht die Hand zum Bunde“ besiegelten die Patenschaft. Somit konnte man zum gemütlichen Teil übergehen.

Adelsdorf als Gastgeber lud die Mitglieder des Gesangvereins zu ein Paar Bratwürste und eine Maß Bier ein. Im Gegenzug überreichte der 1. Bürgermeister der Gemeinde Weppersdorf 50 DM für die Adelsdorfer Vereinskasse.

„Mit jeder Minute stieg die fröhliche Stimmung der Sangesschwestern und Sangesbrüder. Spät endete die freundschaftliche Veranstaltung.“ kann man im Berichtsbuch nachlesen.


Nach langer und detaillierter Vorbereitung war dann das Gründungsfest mit Fahnenweihe im Mai 1954 der erste wirkliche Höhepunkt des Vereins seit der Gründung.

Die neue Fahne wurde mit Spenden zu einem ansehnlichen Teil durch den Brauereibesitzer Georg Modschiedler aus Budenheim finanziert.

„Fieberhafte Tätigkeit im ganzen Dorf, bei jedem Haus und auf dem Weiheplatz, wie auf dem Festplatz zeichneten die letzten Tage vor dem Feste aus. Einen wirklich festlichen Eindruck weckte das Dörfchen bei jedem Beschauer am Vorabend, Samstag, den 22. Mai 1954.

Das Wetter war wie gewünscht, alle Bewohner voll der Erwartung des Kommenden, alle Sänger in höchster Feststimmung. Jubel u. Freude löste das Eintreffen der Ehrengäste des Abends aus.“


Der Kassensturz in der auf dem Fest folgenden Woche beglückte die Mitglieder, denn es blieb ein kleiner Kassenbestand von um die 200 DM.


1955 feierte man zum ersten mal seit dem wiederbeleben des Vereins auch wieder Fasching. Heute würde man sagen man hielt einen Kappenabend. Lustige Hütchen wurden zum Kauf angeboten. Lustige Verse, Witze, Schlager und dergl. wurden einzeln und im Chor vorgetragen.


Recht aktiv ging das Vereinsleben weiter besonders auffällig ist das Engagement des Vereins in der Sängergruppe, dem Sängerkreis sowie dem Sängerbund.

Dies lag nicht zu letzt daran, dass der damalige 2. Vorstand Thomas Hubert bereits ein Auto besessen hatte und es damit einfacher wurde auch entferntere Orte zu erreichen.

Das endete jedoch 1957 abrupt, da das geplante Kreissängerfest im Juni 57 eine große finanzielle Belastung der Vereinskasse in Form eines Sonderbeitrages darstellte, die nicht zu leisten war ohne sich zu verschulden. Es ging deshalb ein Gesuch auf Ermäßigung an die Kreisvorstandschaft, von der jedoch weder der Eingang noch das Gesuch selbst beantwortet wurde. Und so beschlossen die Mitglieder nur noch vereinsinterne Termine wahrzunehmen. Der Verein zählte damals 16 aktive, 6 passive sowie 3 Ehrenmitglieder. Die frostige Beziehung dauerte bis zu einer Einigung auf 25 DM Sonderbeitrag und dem Besuch des Kreisvorsitzenden Zink zu einem Filmabend in Weppersdorf am 15. Februar 1959.


Im Sommer 1959 ging dann Oberlehrer Hutt, der mit dem Verein verbunden war wie kein anderer in den Ruhestand. Hierzu gab es am St. Anna-Tag eine Abschiedsfeier der Gemeinde.

Neben dem Chorleiteramt, hatte Hutt auch noch das Schriftführeramt inne und so schrieb er folgende Sätze in das Buch:

„Als scheidender Schriftführer und Chorleiter des Vereins danke ich hiermit allen Sangesbrüdern herzlichst für die treue Mitarbeit, Freundschaft und Anhänglichkeit in den 35 Jahren des Vereinslebens. Dem Gesangverein Weppersdorf gebe Gott ein glückliches Wirken für das gesamte Wohl des Dorfes bis in die fernste Zukunft.

Euer Schriftführer u. Chorleiter

Hans Hutt.“


Den ersten Vereinsausflug fand am 5. Juli 1959 nach Heidelberg statt. Wenngleich es von diesem Ausflug nicht nur positives zu gereichten gab, so war es doch schön, dass der Bus ohne besonderen Unfall - abgesehen von Schwächeanfällen einiger „Überbeladenen“ - den Heimatort wieder erreichte.


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Die Ära des Gründungschorleiters Hans Hutt geht zu Ende - Chorleitersuche


Aufgrund eines fehlenden neuen Chorleiters beschränkte sich die Gesangstätigkeit, nach dem sich die Mitglieder auf ein Fortbestehen des Vereins ausgesprochen hatten, in den folgenden Jahren auf ein Minimum, denn Hans Hutt konnte aus gesundheitlichen Gründen nur das Nötigste machen.

So gab es 1961 keine Proben, 1962 nahm man dann selbstverständlich am 75. Gründungsfest des Patenvereins Adelsdorf teil.


1963 legte Chorleiter Hans Hutt nach einem 2. erlittenen Herzinfarkt dann endgültig sein Amt nieder


Anfang Dezember 63 konnte dann mit Josef Frank aus Willersdorf ein neuer Chorleiter gewonnen werden und so konnte man im Januar 64 dem früheren Chorleiter Hutt ein Ständchen bringen.


Das waren sehr schwierige Jahre, und so wurde das 40jährige Bestehen des Vereins in aller Bescheidenheit in der Montagehalle der Firma Hubert zusammen mit dem Patenverein Adelsdorf und den Sängerfreunden aus Willersdorf begangen. Nur noch über Tonband konnte Hans Hutt zu seinem Verein sprechen, obwohl er zuvor noch zusammen mit dem Vorstand Thomas Hubert bei der Brauerei Modschiedler in Buttenheim um Spenden für den Gesangverein und den Druck des Heimatbuches gebeten hatte.

Dies war zugleich der letzte Auftritt von Oberlehrer a. D Hans Hutt im Verein und somit sein Abschied. Hutt verstarb im folgenden Jahr.


Im Jahr 1966 ging es dann wieder aufwärts, so wurde wieder regelmäßig geprobt, und es standen einige Ständchen, das Patronatsfest sowie Sängerfeste auf dem Plan. Neben einen Ausflug an den Chiemsee, einer kleinen besinnlichen Weihnachtsfeier gab es erstmals auch ein Kaffeekränzchen für die Sängerfrauen, wie im Buch zu lesen war:

„Daß die Frauen von unseren Proben auch einmal etwas hatten, wurden sie zu einem Kaffeekränzchen eingeladen, wo sie auch zu unserer Freude recht zahlreich erschienen. Anscheinend war der Kaffee doch so stark, daß sie die letzten Lieder gar nicht mehr hörten.“


Ausflüge, diverse Ständchen, Weihnachtsfeiern und natürlich der St. Anna-Tag standen in den Folgejahren auf dem Plan - also eine heile Vereinswelt.


Bis am 21. September 1970 eine traurige Nachricht die Mitglieder erschütterte: Der verdiente Chorleiter Josef Frank aus Willersdorf erstarb plötzlich und unerwartet.

Und so stellte sich im den Mitglieder wieder die Frage, ob es mit dem Verein weitergehen soll.

Es waren sich alle einig, dass der Verein weiterbestehen und man sich unbedingt um einen neuen Chorleiter bemühen müsse.


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Aufschwung in den 70er Jahren


Diese Bemühungen hatten bereits Ende November erfolg. Es konnte der Lehrer Günther Wachter aus Gremsdorf als Chorleiter gewonnen werden. Das erste Lied, das unter Leitung des neuen Chorleiters einstudierte wurde war „Viele verachten die edele Musik“.

In den Folgejahren blühte der Verein sowohl in gesanglicher als auch in geselliger Hinsicht auf.

Unzählige Liedvorträge bei Ständchen, Sängerfesten in der näheren und weiteren Umgebung, dem Patronatsfest, der Kirchweih standen auf dem Programm. Besonders zu erwähnen ist die Glockenweihe in der St.-Anna-Kapelle im April 1971, die der Gesangverein durch seine aktive Anwesenheit verschönerte.


Dieser Aufschwung gipfelte im 50jährigen Sängerfest des Gesangvereins im Mai 1974. Durch die mithilfe nahezu aller Ortsbewohner wurde es zu einem grandioses Erfolg, von dem letzten Endes der Verein bis heute noch zehren kann.


Günther Wachter arbeitete kontinuierlich weiter an der gesanglichen und geselligen Entwicklung des Vereins und so wunderte es nicht, dass in den Folgejahren einige junge Männer aktiv und viele andere Personen passiv den Verein unterstützten.

Zu Weihnachten führte Wachter einen Kinderchor ein. Außerdem übernahm zunächst der Chorleiter, später der 2. Vorstand Baptist Schlund die Organisation der jährlich stattfindenden Tages- bzw. Mehrtagesausflüge.

Der Gesangverein war auch wieder in der Sängergruppe sehr aktiv.


Übrigens wurde 1973 wieder ein Klavierkauf fällig. Die Kosten für das gebrauchte Instrument beliefen sich auf 700 DM abzüglich der Inzahlungnahme des alten Klaviers. Dieses Klavier nutzen wir heute noch bei den Chorproben, auch wenn es anfängt uns langsam Sorgen zu bereiten.


Ein Höhepunkt des Vereins war im Jahr 1978 der Besuch des mittlerweile befreundeten Chores aus Kiedrich. Hierfür wurde eigens ein Zelt im Hof des Vereinslokales aufgestellt wo die Kiedricher zusammen mit den Vereinen Wanderlust Zecken sowie dem Patenverein Musik- und Gesangverein Adelsdorf begrüßt wurden. Es folgte ein volkstümlicher Abend mit Musik und Gesang der beteiligten Chöre. Am Sonntag brachte dann die Liederblüte Kiedrich zunächst bei einem Kirchenkonzert in der voll gefüllten Pfarrkirche in Adelsdorf die C-Dur-Messe von Anton Bruckner zur Aufführung. Am Nachmittag wurde dann auf den Weppersdorfer Keller eingeladen wo auch wieder die Musik und der Gesang aber auch die Geselligkeit im Mittelpunkt standen.


Eine gewisse Kontinuität stellte sich im Vereinsleben ein, ab und zu wurde mal etwas neues ausprobiert. Immer wieder gab es gemeinsame Veranstaltungen mit befreundeten Vereinen zu denen selbstverständlich der Patenverein gehörte aber auch die Wanderlust Zeckern. 1981 gab es z. B. einen Musikalischen Sommerabend.

1981 war auch das Jahr in dem das erste Weihnachtssingen in Weppersdorf stattfand. Damals noch am Heiligen Abend vor der Kapelle. 1989 wurde es dann auf den 1. Weihnachtsfeiertag und in die Kapelle verlegt und das ist bis heute der Höhepunkt in unserem Vereinsjahr geblieben.


Faschingsbälle und Weinfeste standen auch auf der Tagesordnung. Übrigens, bei den Faschingsbällen gab es in den Jahren 1982 und 1983 einen Drei bzw. Viergesang bestehend aus Baptist Schlund, Karl Hubert, Leonhard Kainer und Sebastian Warter, die im humorvollen Gesang bekannt machten, was sich im angelaufenen Jahr bei den Sängern alles zugetragen hatte.


Auch äußerlich präsentierte sich der Gesangverein neu. 1983 trat der Verein erstmals in einheitlicher Vereinskleidung auf. Anlass war ein Festzug in Adelsdorf. Die Sänger ernteten hierfür von den Zuschauern viel Beifall.


1984 hatte der Verein wieder Grund zu Feiern. Er wurde 60 Jahre alt. Gefeiert wurde etwas bescheidener als beim 50jährigen mit einem Festabend im Zelt, das im Hof des Vereinslokales Platz gefunden hatte, einen Festgottesdienst sowie einem Gruppenkonzert auf dem Dorfplatz am darauffolgenden Sonntag.


1987 war das 100jährige Bestehen des Patenvereins ein selbstverständlicher Pflichttermin, den der Verein sehr gerne wahr nahm.


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Die "Neuzeit"


Ab 1990 musste der gesundheitlich angeschlagene Chorleiter Wachter kürzer treten, ein Eigengewächs des Vereins und - soweit mir bekannt ist - Klavierschüler von Wachter, Eugen Ruß übernahm immer wieder die Leitung des Chores.


1992 konnte der Lehrer Raimund Köberlein zum Nachfolger von Günther Wachter gewonnen werden.

Wachter, der nicht nur leidenschaftlicher Chorleiter war sondern den man ruhigen Gewissens als Motor des Vereins bezeichnen kann wurde im selben Jahr zum Ehrenchorleiter ernannt.


Unter der Leitung von Köberlein war der Chor 1993 zum ersten und einzigen mal im Rundfunk zu hören. Bei der Sendung Grüße aus Adelsdorf des Bayrischen Rundfunks sang der Gesangverein live „In allen guten Stunden“.

Dies war jedoch nicht der Höhepunkt des Jahres, nein das war der Festgottesdienst aus Anlass des 250sten St.-Anna-Tag, den Weihbischof Werner Radspieler zelebrierte.


1994 war der Gesangverein selbstverständlich beim Gruppensingen im Schlosshof in Höchstadt dabei. Bei glühender Hitze gab es neben den Sängern so gut wie keine Zuhörer.

Die Aktivitäten der Gruppe schliefen von da ab ein.


Nachdem Raimund Köberlein ebenfalls aus gesundheitlichen Gründen sein Amt 1996 niederlegte übernahm Eugen Ruß verantwortlich die Leitung des Chores.

An den Aktivitäten des Chores hatte sich nicht viel geändert und so gab es für den neuen Chorleiter viel zu Tun. Eugen ging die Sache mit viel Elan an.

Aus beruflichen und terminlichen Schwierigkeiten gab er aber sein Amt, nach dem mit Dr. Thomas Merz im Herbst 1998 ein neuer Chorleiter verpflichtet werden konnte, auf.

Mit Merz schien der Verein erneut einen Chorleiter gefunden zu haben, der sehr gut zum Chor passt. Leider konnte auch Dr. Merz wegen einer beruflichen Veränderung das Amt bereits Anfang 1999 nicht mehr wahrnehmen.


Kurz vor dem großen 75jährigen Vereinsjubiläum sprang Ehrenchorleiter Wachter ein und übernahm die musikalische Leitung des Festes.


Das Fest verlief in 2 Teilen, im Mai der Festabend. An diesem Tag wurde auch der Gedenkstein an den Gründungschorleiter Herrn Oberlehrer Hans Hutt in der nähe des alten Schulhauses enthüllt. Aufgrund der ruhenden Gruppe und den fehlenden Kontakte zu den Gruppenchören bat man darum das seit einigen Jahren stattfindende Dorfsingen der Chöre aus der Gemeinde Adelsdorf veranstalten zu können. Dieser Teil fand in der festlich geschmückten und nicht mehr wiederzuerkennenden Werkstatthalle der Firma Hubert statt.

Im Sommer half dann wieder das gesamte Dorf zusammen um das Große Fest vorzubereiten und den Gästen ein guter Gastgeber sein zu können. 3 Tage wurde gefeiert, beginnenden mit den Moskitos am Freitag, der Gruppe Bergfeuer am Samstag und dem Festgottesdienst sowie dem Festzug, der Quasi in Lauf begann am Sonntag.


Nach dem Fest leiteten Günther Wachter und Eugen Ruß den Chor übergangsweise gemeinsam in enger Absprache.

Parallel wurde ein neuer Chorleiter gesucht. Die Suche und damit auch die Epoche der vielen Chorleiter, die keinem Chor gut tut, endete mit der Verpflichtung des 17jährigen Schülers Dominik Ignatzek im Jahre 2001.

Seine erfrischende, offene, direkte und auch humorvolle Art führte dazu, dass sich Dominik ab der 1. Chorprobe den Respekt aller Sänger sicherte. Daran änderten auch die damals für alle Sänger ungewöhnlichen Stimmbildungsübungen zu beginn der Proben nichts.

Endlich hatte der Chor auch gesanglich wieder Kontinuität und der Chorleiter vermittelte den Sängern Sicherheit bei den Auftritten. Viele alte Lieder wurden aufgefrischt und neue einstudiert.

Dominik, der auch noch die Chöre in Wachenroth und Hermsdorf leitete regte ein gemeinsames Konzert der Chöre an, das erstmals 2005 in Weppersdorf und dann im 2 Jahres Rhythmus in den anderen Orten stattfindet.


Die Freundschaft zwischen den drei Chören wuchs und gipfelte 2008 in einer gemeinsamen einwöchigen Reise von Sängerinnen und Sängern aus allen drei Chören nach Castlebar in Irland zur Partnerstadt von Höchstadt. Dort wurde man wie Staatsgäste behandelt, ja selbst ein Vertreter der Deutschen Botschaft begrüßte die Sängerinnen und Sänger. Bei der Eröffnung eines Denkmals durch die Irische Staatspräsidentin durfte „The german Choir" - der deutsche Chor - in der ersten Reihe sitzen und für viele war es ein großes Erlebnis in einer Konzerthalle vor knapp 1000 Zuhörern zu singen.


Nachdem im Jahre 2010 die Sängergruppe wiederbelebt wurde nahm der Gesangverein in den Jahren 2011, 2013 u. 2014 wieder an den Gruppenkonzerten teil.


2014 beging der Gesangverein sein 90jähriges Jubiläum. Für die Mitglieder wurde am Gründungstag, den 24 Mai ein Festakt mit einem Festmenü veranstaltet, das bis spät in die Nacht andauern sollte. Eine weiters Event fand am 22. November statt. Es war ein Jubiläumskonzert in der Aischgrundhalle in Adelsdorf. Unter dem Motto "Einzig, nicht Artig" trug der Chor ausschließlich sein modernes Repertoir zum Teil a Capella, zum Teil mit Klavier, Schlagzeug und Bassgitarre vor. Lichteffekte, ein tolles Moderatorinnenteam sowie eine voll besetzte Halle liesen diesen Abend für alle Beteiligten unvergesslich werden.


Im März 2015 erhielt der Gesangverein für die gesellschaftliche und kulturelle Arbeit die Ehrenurkunde der Gemeinde Adelsdorf verliehen.


Es bleibt zu hoffen, dass das gedeihen des Vereins und der Fortbestand noch viele Jahrzehnte anhalten möge, auch wenn das Singen im Chor derzeit nur bei Insidern beleibt ist und man mit Volksliedern leider nur schwer neue Sänger locken kann.


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Stand: 10. Dezember 2017

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